Warum Dankbarkeit eine hilfreiche Begleiterin ist...

Beim Erwachen heute morgen fühlte ich mich unausgeschlafen. Ich war oft wach geworden, hatte diverse Gedanken gewälzt, vieles was mich tagsüber beschäftigt hatte, kam in der Nacht nochmals zu Besuch zu mir. Also begann ich meinen Tag mit einer Tasse Kaffee und blickte etwas übellaunig hinaus in die Natur.....

Immer wieder gibt es im Leben Phasen, die uns fordern, Themen, die uns stressen, Erfahrungen, die mit Verletzungen einher gehen....In diesen Zeiten fällt es uns oft schwer, zu verstehen, warum dies nun so sein soll oder muss....


Wozu schon wieder die nächste Herausforderung, ein weiterer Tag in einem Job, den ich nicht mehr machen will, der Konflikt mit dem Partner oder die unzähligen Verpflichtungen, die vor uns liegen.....

Während ich diesen Gedanken nach hing, sah ich draußen im Garten einen Schmetterling , der im Sonnenschein tanzte und wie von Zauberhand entstand ein leichtes und glückliches Gefühl in mir....Welch ein wunderschöner Start in den Tag ist es doch, einem Schmetterling beim Tanz in der Sonne zusehen zu können ... ich spürte ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit in mir, als ich dieses leichte und wunderschöne Bild betrachtete und gleichzeitig spürte ich auch, dass sich durch die Ereignisse der letzten Zeit meine Dankbarkeit in Selbstverständlichkeit gewandelt hatte.... Es gibt so viele Dinge in meinem Leben, für die ich dankbar bin, die nicht selbstverständlich sind. Ich bin dankbar für diesen Schmetterling, dankbar, dass heute die Sonne scheint, dankbar Mutter zweier wunderbarer Kinder zu sein, dankbar für meine Partnerschaft, dankbar für meine Gesundheit, dankbar für meine Freund*innen, dankbar für mein Zuhause, dankbar für mein leckeres Frühstück, dankbar für diesen Tag, dankbar, dass du diesen Artikel liest....

Mich täglich für ein paar Minuten mit meiner Dankbarkeit zu  verbinden, ist mir die hilfreichste  Begleiterin im Leben und wenn es mal wieder ein bisschen herausfordernder wird. Sie lässt mich mein Glück, meinen Zufriedenheit und meine Freude spüren.

Wofür bist du dankbar?

 

Von Herzen, Margit

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